Schneiderian Membrandicke und klinische Implikationen für Sinusaugmentation: Eine systematische Überprüfung und Meta‐Regressionsanalysen

Hintergrund: Die Schneiderian-Membrandicke (SMT) wurde als Schlüsselfaktor für die Beeinflussung der Membranperforation angesehen, die das endgültige klinische Ergebnis der Sinusaugmentation gefährden kann. Daher zielt diese systematische Überprüfung darauf ab, die mittlere SMT zu untersuchen und weiter zu untersuchen patientenbezogene Faktoren, die SMT beeinflussen können. Als sekundäres Ziel wurde der Zusammenhang zwischen SMT und Membranperforationsrate untersucht.

Methoden: Drei unabhängige Gutachter in mehreren Datenbanken, darunter MEDLINE, EMBASE, Cochrane Central Register of Controlled Trials und Cochrane Oral Health Group Trials Register Databases, führten elektronische und manuelle Literaturrecherchen durch. Dieser Review wurde gemäß den Richtlinien PRISMA (Preferred Reporting Items for Systematic Reviews and Meta‐Analyses) und MECIR (Methodological Expectations of Cochrane Intervention Reviews) verfasst und durchgeführt. Quantitative Bewertung wurde für Artikel durchgeführt, die die Einschlusskriterien erfüllten, um die mittlere SMT, ihre beitragenden Faktoren und den Einfluss auf Membranschäden und chirurgische Komplikationen zu untersuchen.

Ergebnisse: Einunddreißig Studien, die über Kieferschmerzen berichteten, wurden für die qualitative Analyse in Betracht gezogen. Neunzehn wurden weiter meta-analysiert. Der Gesamtmittelwert ± SE SMT betrug 1.17 ± 0,1 mm (95%-Konfidenzintervall = 0,89 bis 1,44). Obwohl die mittlere SMT für die Gruppe der dreidimensionalen Radiographie (3DR) 1, 33 mm (95% CI = 1, 06 bis 1, 60) betrug, betrug sie für die Histologiegruppe 0, 48 mm (95% CI = 0, 12 bis 1, 1). Das Random-Effects-Modell zeigte, dass, obwohl es einen Trend für dickere SMT gibt, wie mit 3DR im Vergleich zur histologischen Analyse bestimmt, ein solcher Unterschied keine statistische Signifikanz erreichte (P = 0,15). Auch Regressionsanalysen zeigten, dass die Variablen Parodontitis (P = 0,13) und Rauchen (P = 0,11) dickere SMT zeigten. Bei der Korrelation von SMT und Perforationsrate wurden keine schlüssigen Daten erhalten, obwohl es scheint, dass dickere SMT anfälliger für Perforationen sind (P = 0,14).

Schlussfolgerungen: SMT beträgt bei Patienten, die eine Sinusaugmentation anstreben, durchschnittlich 1 mm. Dreidimensionale Technologien überschätzen im Vergleich zur histologischen Analyse etwa das 2,5-fache. Parodontitis und Rauchen können zu einer Verdickung der Sinusmembran führen. Aktuelle Daten waren jedoch nicht schlüssig, um SMT mit der Rate der Membranschäden in Verbindung zu bringen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.